Die Festung "Castel dell'Ovo" erregt sich über der Insel Megaride im Stadtteil San Fernandino. Der Name der Burg entstammt der Legende, wonach Neapel heil bleibt, solange auf dem Tuffstein-Fundament der Festung befindliche Ei heil ist. Beliebte Etappe bei den Spaziergängen auf der weiten Promenade entlang, bietet einen traumhaften Blick auf den Golf von Neapel und Posillipo. Die Festung, aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., ist über eine kleine Straße mit dem Festland verbunden und bietet abwechselnde Themenausstellungen und ein prähistorisches Museum (Museo di Etnopreistoria).

Am Ufer der Insel Megaride soll die Sirene Parthenope gespült worden sein, nachdem sie sich ins Meer gestürzt hatte, weil sie Odysseus nicht mit ihrem Gesang bezaubern konnte. Am Fuße der Burg liegt der pittoreske Stadtteil Borgo Santa Lucia mit seinen kleine Yachthafen, heute besonders für seine Fischrestaurants der gehobenen Kategorie bewährt.

Borgo Santa Lucia ist der Grundstein Neapels. Die Ursprünge dieses alten Bezirks liegen in fernen Zeiten, im VIII-Jahrhundert v. Chr. als die griechischen Kolonisten aus Cuma beschlossen, Parthènope zu gründen. Diese antike Hafenstadt umfasste das Gebiet zwischen der Insel Megaride und den Hügeln von Pizzofalcone. Zwei Jahrhunderte später wurde Parthènope als Neapolis oder "neue Stadt" neu benennt.

Berühmte Italiener, sind in diesem historischen Stadtteil geboren und haben hier gelebt wie z. B. der Sänger und Schauspieler Massimo Ranieri, der Schriftsteller und Philosoph Luciano De Crescenzo und der unvergessliche Schauspieler Bud Spencer (Carlo Pedersoli). Auch der missverstandene Architekt Lamont Young, skurril und ungewöhnlich für die damalige Zeit, wählte den Gipfel des Echia Hügel, um sein letztes Haus, die Villa Ebe, zu bauen, die jetzt unbewohnt ist und laut vielen Bewohnern von dunklen Präsenzen, Schatten, mysteriösen und dunklen Erscheinungen bewohnt wird.

Die Festung Castel dell'Ovo - Autor: Castel dell'Ovo

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